Tony Humphries ist Gast beim RBMA Weekender in Zürich

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21 Partys in zwölf Spielstätten in drei Tagen: Das Who Is Who der Clubmusik trifft sich an diesem Wochenende in Zürich. Das Programm des RBMA Weekender im Kurzüberblick.

Festivalprogramme überfordern. Die Wahlfreiheit lähmt, und wahrscheinlich wird es so auch jedem ergehen, der an diesem Wochenende das dreitätige Event eines österreichischen Getränkeherstellers besucht. Auf den luxemburgischen Pianisten Francesco Tristano, der am Freitag im Großmünster Techno und Klassik zusammen führen wird, können sich wahrscheinlich alle Festivalteilnehmer noch einigen. Doch im Anschluss an das Konzert muss man sich entscheiden.

Und zwar einmal zwischen DJ Koze und Kalabrese im Club Zukunft und Derrick May, dem Techno-Übervater aus Detroit. Dieser spielt zeitgleich im Lexy Club, unterstützt von unter anderem Mirko Loko aus Lausanne und der Zürcherin Eli Verveine, die mit ihrem Vinyllabel Tardis dunklem, reduziertem Techno eine Plattform bietet. Vielleicht sollte man auch im Club Gonzo vorbei schauen. Dort spielen am Freitag ausschließlich Zürcher Discjockeys. Soulig geht’s ebendort am Samstag mit Max Graef aus Berlin und Eli Escobar weiter. Im Club Zukunft dagegen begleiten Lexx und Princess P den New Yorker Tony Humphries durch die Nacht.

Dieser Mann ist lebende Geschichte. Er hat die Club- und DJ-Kultur seiner Heimatstadt seit den späten 70er Jahren sowie das Genre House von Anfang an mitgeprägt. Als Resident-DJ im Club Zanzibar in Newark hat er diesem seinen Stempel, den „Zanz Style“, aufgedrückt: Tiefbässe, sonore Kickdrums, soulige Vocals. Das zeichnet ihn auch heute noch aus. Glücklich, wer sich jetzt entscheiden kann.


Was: RBMA Weekender
Wann: Donnerstag, 10. November 2016, bis Sonntag, 13. November 2016
Wo: diverse Clubs, Zürich

[Dieser Beitrag erschien am 11. November 2016 in der gedruckten Ausgabe von bz-ticket.de]

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New Yorker Discokultur der Siebziger Jahre, House aus Chicago, Techno aus Detroit - drei von Bernhards liebsten Leidenschaften.

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