Crate Digging mit… Sevensol von Manamana

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Alexander Neuschulz ist Sevensol und eine Hälfte des DJ-Duos Manamana. Seit 1995 sammelt er Vinyl. Er spielt am Samstag, 4. Februar, auf der Kann Labelnacht im Basler Club Hinterhof. Im Kurz-Interview verrät er seinen schlimmsten Moment beim Plattenkauf.

Welcher Klassiker verlässt nie deine Plattentasche?

Alex: Acoustic High-End Research ‎– Running Back Presents Strada Professional Sound Effects.

Welche Platte hast du dir als letztes gekauft?

Alex: Burnt Friedman – The Pestle (LTNC010)

Wann hat deine Sammelleidenschaft begonnen?

Alex: Um 1995.

Was treibt dich dazu heute noch an?

Alex: Es hat mit Rhythmus und Körperlichkeit zu tun. Dancemusic ist so pur fühlbar und unerschöpflich. Da bleibst du dann auch mal gern ein paar Jahre dran.

Was war dein schlimmster Moment beim Plattenkauf?

Alex: Mit 15 oder 16 Jahren fing es bei mir an, dass ich mich wöchentlich durch die Leipziger Plattenläden hörte. Irgendwann wühlte ich nicht mehr nur in den Technofächern und nahm auch ein paar Platten von Ninja Tune oder Warp mit zum durchhören. Der schon als kauzig bekannte Ladenbesitzer nahm mir den Stapel ab und blätterte nochmal durch alles, was ich mir gepickt hatte. Die Ninja Tune Platten fischte er dann mit den Worten „Das gefällt dir eh nicht“ raus und stellte sie außerhalb meiner Greifweite zu sich hinter den Tresen. Ok.


ZUR PERSON: Alexander Neuschulz alias Sevensol

„Evol Peed“ und „Aperture“: Mit diesen zwei Stücken machte der Leipziger Alexander Neuschulz alias Sevensol an der Seite seines Studiopartners Dennis Knoof (Bender) im Sommer 2008 auf sich aufmerksam – als Produzent und Mitbetreiber des Plattenlabels Kann Records. Das feierte damals mit diesen Stücken und Beiträgen von Johannes Beck, Jan Barich alias Map.Ache sowie Christian Fröhlich und Thomas Fröhlich (The Brotherhood) sein Debüt. Im Herbst legte das Duo Sevensol & Bender mit der EP „The Big Easy“ nach. Als Discjockey, Veranstalter und Promoter ist Neuschulz viel länger aktiv; er war Resident-DJ und Veranstalter in den Leipziger Clubs Kosmophon und Distillery, zum Beispiel. Seit nunmehr zehn Jahren spielt er an der Seite von Jan Barich (Map.Ache) unter dem Namen Manamana House – ohne Bedenken, die Sets mal balearisch-verträumten oder düster-technoiden Einflüssen zu öffnen.

Soundcloud: Sevensol
Facebook: Sevensol
Facebook: Manamana
Webseite: Kann Records


Was: Kann Records Labelnacht w/ Lake People (live), Manamana, Polo
Wann: Samstag, 4. Februar 2017, 23 Uhr
Wo: Hinterhof, Basel

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About Author

New Yorker Discokultur der Siebziger Jahre, House aus Chicago, Techno aus Detroit - drei von Bernhards liebsten Leidenschaften.

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